Obwohl Blunts ebenso wie Zigaretten geraucht werden, unterscheiden sich Blunts und Zigaretten maßgeblich voneinander. So werden Blunts keineswegs aus normalen Papers hergestellt, sondern aus speziellen Blunt-Papers, welche aus getrockneten, gemahlenen Tabakblättern bestehen.
Da der ungewohnte Geschmack der Tabakblätter oftmals als unangenehm erscheint, werden bereits mit den unterschiedlichsten Aromen versehene Blunt-Papers im Handel angeboten. Um Blunt-Papers zu drehen, muss man allerdings wesentlich vorsichtiger agieren, als mit gewöhnlichen Papers. Denn die Blunt-Papers können unter Umständen trocken sein und reißen. Um den Blunt unbeschädigt in Form zu bringen, sollte dieser deshalb ein wenig befeuchtet werden. Außerdem wird man beim Zusammenkleben der Tabakblätter feststellen, dass Blunts im Vergleich zu gewöhnlichen Papers wesentlich mehr Speichel benötigen, um aneinander haften zu bleiben, da ihnen der mit Klebstoff versehene Streifen fehlt. In diesem Fall gibt es jedoch auch die Möglichkeit, Bluntkleber zu verwenden.
Wem all dies zu kompliziert erscheint, der hat auch die Möglichkeit, zu bereits angefertigten Blunt-Hüllen zu greifen. Diese sind bereits mit einem Filter und einem Stopfer versehen und müssen lediglich mit der gewünschten Tabakmischung versehen werden, um rauchbar zu sein. Doch lassen sich diese Hüllen auch selbst anfertigen, wie es schon bei den ersten Blunt-Rauchern üblich war. Dazu muss man lediglich eine Zigarre aufschneiden und deren Inhalt mit dem eigenen Tabakgemenge ersetzen.
Nun stellt sich allerdings noch die Frage nach dem Sinn des Blunt-Rauchens. So wird die Blunt-Methode zum einen deshalb bevorzugt, da es der Blunt ermöglicht, größere Tabakmengen auf einmal zu konsumieren; zum anderen gibt es viele Blunt-Liebhaber, die den Blunt auf Grund seines besonderen Geschmackes der gewöhnlichen Zigarette vorziehen.