Federwaagen zählen zu den Waagen, die sich hervorragend für das Wiegen sehr leichter Gegenstände eignen und die so manch einer aus dem Physik-Unterricht kennt.
Federwaagen sind röhrenförmig gebaut und ähneln auf dem ersten Blick einem Thermostat. Im Inneren der sogenannten Röhre befindet sich eine Feder. Am Ende der Feder befindet sich ein Haken, an welchem der zu wiegende Gegenstand angebracht wird. Je nach Gewicht erfolgt eine Ausdehnung der Feder und man braucht lediglich das vom so genannten Schleppzeiger angezeigte Gewicht auf der Skala abzulesen.
Man sieht, Federwaagen sind sehr einfach in der Handhabung. Noch dazu sind sie sehr robust und gelten als besonders langlebige Messgeräte. Leider muss man bei der Federwaage eine gewisse Mess-Ungenauigkeit in Kauf nehmen. Die Ungenauigkeit, die beim Messen mit der Federwaage entsteht ist allerdings gering und zudem ortsabhängig.